Promotion im Ausland

Bevor man sich entscheidet einen Doktor im Ausland zu erwerben, sollte man sich im Vorfeld erkundigen wie man den dort erworbenen Titel führen darf, denn in Deutschland regelt jedes Bundesland dies gesetzlich individuell für sich, meistens in den Hochschulgesetzen. Wer sich informieren möchte, kann sich auf dem Informationsportal der Kultusministerkonferenz www.anabin.de erkundigen.
Die Wahl des Promotionslandes sollte man an seinem Fach festmachen. Im angelsächsischen Raum sind Promotionsstudiengänge üblich, diese glänzen vor allem durch ihre gute Organisation und intensive Betreuung.

Bezeichnungen

Der Grad: Doctor of Philosophy bedeutet nicht, dass man einen Doktor in Philosphie hat, sondern beschreibt schlichtweg ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat oder ein Doktorstudium (Dauer ca. 3-5 Jahre) in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach. Das Studienfach wird meist im Titel angegeben z.B.: Doctor of Philosophy in Literature, auch PhD in Literature oder Doctor of Philosophy in Arts and Sciences (PhD in Arts and Sciences) sind möglich. Der medizinische Doktor-Titel hingegen gilt in angelsächsischen Ländern als Berufsdoktor, daher bekommen Medizinstudenten nach erfolgreichem Studienabschluss den Medical Doctor(MD), hierbei gilt es zu beachten, dass der Medical Doctor keine Dissertation verfasst, sondern lediglich eine Masterthesis anfertigt.

Nachweise

Wer es satt hat, überall nachweisen zu müssen, dass sein Abschluss vollwertig ist und auch so geführt werden darf, kann sich in NRW z.B. beim Wissenschaftsministerium (www.wissenschaft.nrw.de) mit beglaubigten und übersetzten Nachweisen eine Bescheinigung über die Führbarkeit eines ausländischen Doktortitels erstellen lassen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 70Euro.

► Ph.D.