Exposé

Das Exposé dient als wesentliche Grundlage für die Zulassung zum Promotionsverfahren. Es soll darstellen, was der angehende Doktorand wie und warum untersuchen will. Verbindliche Antworten auf die Grundfragen der Dissertation werden hierbei nicht erwartet, da die eigentliche Forschungsarbeit erst während der Promotion beginnt. Das Exposé muss dem betreuenden Professor/Professorin sowie eventuellen Stipendiengebern vorgelegt werden. Der Erstellung eines Exposés muss in jedem Fall ein ausführliches Vorgespräch mit dem betreuenden Professor bzw. der Professorin vorangehen, denn eine allgemein verbindliche Form gibt es nicht. Deshalb empfiehlt es sich im Vorgespräch schon einmal so viel wie möglich von den Erwartungen des Professors bzw. der Professorin in Erfahrung zu bringen. Gelegentlich wird das Exposé bereits für die Zusage zur Betreuung eingefordert, ob eine solche Regelung vorherrscht oder nicht, darüber solltet ihr euch direkt beim bevorzugten Professor/Professorin erkundigen.

Der Umfang eines Exposés ist von Fachbereich zu Fachbereich unterschiedlich jedoch verlangen die meisten ca.10-20 Seiten. Jeder Fachbereich hat seine eigenen Richtlinien, diese sollten vor der Erstellung eines Exposés in Erfahrung gebracht werden.

Obwohl es keine verbindlichen Vorgaben für ein Exposé gibt, könnt ihr folgende sieben Kernpunkte als Leitfaden nehmen:

  1. Problembereich
  2. Forschungsstand
  3. Fragestellung
  4. Methoden
  5. Materialzugang
  6. Arbeitsplan
  7. Ausgewählte Literatur